Höhere Spesen für LKW-Fahrer

Spesen LKW
Spesen LKW-Fahrer

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Deminimis-Interessierte,

zwei kurze Themen im Sommer: Die Zuwendungsbescheide für die Folgeanträge De-Minimis und die höheren Spesensätze, die bei einer Spedition mit 20 Fahrern bereits zu Mehraufwand von rund 28.000 Euro führen wird, voraussichtlich ab 2020.

De-Minimis:

Sofern Sie unseren De-Minimis-Fördermittelservice volljährig in Anspruch nehmen und bereits im vergangenen Jahr bei uns waren, erhalten Sie in den kommenden Tagen voraussichtlich den Zuwendungsbescheid für Ihren Folgeantrag für die in der ersten Jahreshälfte nicht vollständig von Ihnen abgerufenen Fördermittel. Sie haben dann wie im vergangenen Jahr die Möglichkeit, Fördermittel weiterhin bis Anfang 2020 abzurufen. Im Ergebnis haben Sie dann wieder das gesamte Jahr 2019 lückenlos die Möglichkeit des Fördermittelabrufs.

Das BAG hat gerade begonnen, die ersten Zuwendungsbescheide dieser Folgeanträge für Sie an uns zu senden. Gleichwohl das Bundesamt für Güterverkehr derzeit wieder äußerst schnell und im Sinne der Transportunternehmen arbeitet und handelt, vermute ich, daß die Sommerferien und ein hoher Eingang von Verwendungsnachweises auch dort zumindest zu kleinen Verzögerungen führen werden.

Höhere Spesensätze:

Erst letzte Woche berichtete eine regionale Zeitung über den Kölner LKW-Fahrer Ewald: Ewald, wenige Monate vor seiner verdienten Rente nach 48 Jahren Arbeit, kaufte mit den gesammelten WC-Wert-Bons diverser Raststätten gleich ein ganzes Toilettenhäuschen an der A4. Mit Blick ins Bergische Land.

Aber auch für alle, die nicht zum Ka…en gleich den ganzen Klo kaufen, hat das Bundeskabinett gestern die Erhöhung der Pauschalen für den Verpflegungsmehraufwand beschlossen und die Pauschale für Übernachtungen im LKW um 60% erhöht und deutlich entbürokratisiert.

Alles, was Sie über die neuen Spesensätze wissen müssen, haben wir Ihnen in unserer Sonderausgabe der De-Minimis Depesche zusammengefasst.

Sofern Sie unser Kunde sind erhalten Sie nach Ende des Gesetzgebungsverfahren Zugang zu unserem Spesenrechner, nutzen Sie die auf Speditionen und Transportunternehmen spezialisierte Lohn- und Gehaltsabrechnung von unserem Kooperationspartner und uns, informieren wir Sie kurzfristig über die notwendigen Anpassungen in Ihren Arbeitsverträgen und die sich hierdurch ergebenden Möglichkeiten der Lohngestaltung. Im Rahmen des externen Controllings für Speditionen und Transportunternehmen erhalten Sie von uns zum Ende der kommenden Woche automatisch die Berechnung der individuellen finanziellen Auswirkungen dieser Erhöhungen für Ihr Unternehmen – und natürlich die Handlungsempfehlung, wie diese aufzufangen sind.

Wenn Sie gelegentlich von Köln in Richtung Olpe unterwegs sind, machen Sie Halt an der ersten Raststätte hinter Wiehl, halten Sie Ausschau nach dem pitoresken Toilettenhäuschen mit Blumenkübeln vor dem Fenster und den beiden Satellitenschüsseln auf dem Dach und grüßen Sie Ewald auf seinem Thron mit Ausblick ganz herzlich von uns.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre

Ihr

Daniel M. Giel

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Neue Spesensätze für LKW-Fahrer: Ab wann gelten sie?

Das Bundeskabinett hat gestern, am 31. Juli 2019, die Erhöhung der sogenannten Pauschalen für Verpflegungsmehraufwand, also der Spesensätze, beschlossen. Nun muss diesem Beschluss noch vom Bundestag und vom Bundesrat zugestimmt werden. Allerdings dürfte es hier keine Überraschungen geben, dieser Beschluss wird sehr wahrscheinlich so umgesetzt.

Ab wann die neuen Spesensätze für LKW-Fahrer dann gelten steht damit aber noch nicht fest: Möglich wäre der Start zum Anfang Januar 2020.

Wie hoch ist der neue Spesensatz für LKW-Fahrer?

Die folgende Tabelle stellt den Beschluss des Bundeskabinetts über die geplante Änderung der Spesensätze für LKW-Fahrer zusammen:

Abwesenheit des LKW Fahrers Spesen bisher Spesen neu Veränderung in Euro
ab 8 Stunden Abwesenheit 12 Euro 14 Euro 2 Euro
ab 24 Stunden Abwesenheit 24 Euro 28 Euro 4 Euro

 

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Was gibt es Neues bei der Übernachtungspauschale für LKW-Fahrer?

Bislang kann ein LKW-Fahrer 5 Euro für die Übernachtung in seinem Fahrzeug geltend machen. In der Regel möchte die Finanzverwaltung hier entweder beim Arbeitgeber oder beim Fahrer selber – entsprechend des Zahlenden – Belege, beispielsweise für das Parken oder die Benutzung der Dusche, einsehen.

Hier hat das Bundeskabinett eine Forderung unter anderem der Transportunion e.V. erfüllt und alles sehr stark entbürokratisiert: Die Anerkennung der Übernachtungspauschale für LKW-Fahrer soll pauschal erfolgen, wie es bereits bei den Spesen der Fall ist.

Zudem hat das Bundeskabinett beschlossen, die Übernachtungspauschale für LKW-Fahrer von bisher 5 Euro auf 8 Euro zu erhöhen. Für einen Fahrer im Fernverkehr bedeutet dies eine regelmäßige Erhöhung der Übernachtungspauschale in Höhe von 60 Euro monatlich.

Was kommt durch die Änderung der Spesen und Übernachtungspauschale bei den Personalkosten auf mich zu?

Grundsätzlich können LKW-Fahrer die ihnen zustehenden Spesen und die Übernachtungspauschalen als Verpflegungsmehraufwand in ihrer Steuererklärung angeben. Tatsächlich zahlen aber die meisten Unternehmen die Spesen steuerfrei direkt an ihre Fahrer aus.

In diesem Falle steigen die Personalkosten natürlich. Während pro Fahrer im Nahverkehr mit zusätzlichem Aufwand in Höhe von rund 400 Euro jährlich auszugehen ist, sind es je Fahrer im innerdeutschen Fernverkehr bereits 1.400 Euro. Dem liegt schon die vorsichtige Annahme zugrunde, daß der Fahrer sechs Wochen im Jahr Urlaub hat und zwei weitere Wochen krank ist.

Einer Spedition mit 20 Fahrern, die überwiegend im innerdeutschen Fernverkehr tätig ist, entstehen so zusätzliche Kosten in Höhe von rund 28.000 Euro jährlich.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Sprechen Sie uns gerne und jederzeit an!

Die Angaben der Deminimis-Depesche erfolgen nach besten Wissen und Gewissen – jedoch ohne jede Gewähr.

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Bild von Peter Stanic auf Pixabay

 

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